Hilfsprogramme der Fundación
| Auf Grund der geografischen Lage ist die Halbinsel Santa
Elena ein halbwüstenähnliches Gebiet mit langen Trockenperioden. Ausser
dem Fischfang und der Landwirtschaft existiert keine Industrie. Deshalb
ist die Arbeitslosenrate sehr hoch. Um den Bewohnern in dieser schwierigen
Lage etwas zu helfen, konnte die Stiftung dank der grosszügigen
Unterstützung aus der Schweiz und aus Deutschland einige Hilfsprogramme
ins Leben rufen.
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Kinderheim "Santa
Isabel de la Trinidad"
Im Santuario wurde ein einfaches aber zweckmässig eingerichtetes Kinderheim errichtet, um Kinder zwischen 0 und 12 Jahren ein gewaltfreies, würdiges Aufwachsen zu garantieren. Im Moment zählt das Heim 150 Kinder, die von jungen Frauen ( Misioneras), die ihr Leben in den Dienst Gottes und des Nächsten gestellt haben, betreut werden. Überwiegend sind dies Kinder, die keine Eltern oder kein zu hause mehr haben.
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| Internatschule
Neben dem Kinderheim leben in Internaten Kinder und Jugendliche vom 12. Lebensjahr an. es sind junge Menschen, die aus armen Verhältnissen kommen und sonst keine Möglichkeit zur Schulbildung hätten. Durch Mithilfe in Küche, Haushalt und Feldarbeit tragen sie zu ihrem Unterhalt bei. Auch die Lehrkräfte werden teilweise von den Spendengelder bezahlt. In der Regel schliessen die Jugendlichen ihre Schulausbildung mit dem Abitur ab.
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| Fernstudium
Ausserdem kann das Abitur auch durch ein Fernstudium erworben werden. Durch das Fernstudium kann auch ein Hochschulabschluss erreicht werden. Die Jugendlichen leben in Wohngemeinschaften und arbeiten in verschiedenen Programmen der Stiftung mit.
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Krankenbetreuung
Auf der Finca Soledad María befindet sich das Zentrum der Krankenbetreuung. Zwei Ärzte und eine Hebamme, sowie Hilfspersonal stehen der leitenden Krankenschwester zur Seite. Ein Teil der Krankenstation ist als Apotheke eingerichtet, wo die Leute gegen Rezept ihre Medikamente für einen symbolischen Betrag, oft auch gratis, bekommen können. Monatlich werden bis zu 1200 Menschen betreut.
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Zweimal im Jahr wird auf der Station operiert. In
Zusammenarbeit mit der Stiftung "Sinterandes", eine private
Stiftung von Ärzten, Spezialisten aus der Hochlandprovinz Azuay, Cuena,
werden jährlich bis zu 100 Operationen durchgeführt. Das Ärzteteam aus
Cuenca verfügt über einen Lkw, der als kompletter Operationssaal
ausgebaut ist.
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| Kunsthandwerk und Handarbeit
In verschiedenen Kursen werden Frauen ausgebildet, die in Heimarbeit ihr Haushaltgeld verdienen können. Die Produkte aus Tagua, Paja toquilla, Keramik und handgeschöpftem Papier werden auf der Finca aufgekauft und dann selbst in Bazaren in Deutschland und der Schweiz weiterverkauft.
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Landwirtschaft Die Stiftung besitzt kleinere Landstücke, die unter Mithilfe der internen Schüler bewirtschaftet werden. Mais, Yuca ( Maniok), Kaffee, Aloe, Bananen, Melonen, Soya, etc. werden angepflanzt. Auf diese Weise lernen die Jugendlichen, Felder zu bewirtschaften und bringen auch einen Teil der Verpflegung selber ein. Ebenso werden Kühe, Schweine und Hühner gehalten.
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| Schweinezucht
Seit 1998 wird eine Schweinzucht aufgebaut, die bereits auf 220 Schweine angewachsen ist. Ein Teil der Schweine wird verkauft, andere gemästet und zu verschiedenen Würsten verarbeitet oder für den Eigenkonsum geschlachtet.
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| Aufforstung
Die Stiftung hat im Laufe der Jahre 40.000 Bäume gepflanzt, vor allem Baumsorten, die vom aussterben bedroht sind.
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| Soja
Ziel dieses Programmes ist, auch in Krisenzeiten, wo Fleisch und Milchprodukte zu teuer sind, einen gesicherten Eiweissliferanten zu haben. Neben der Herstellung von Sojaprodukten wie Sojamilch und Sojafleisch wird auch dei Landbevölkerung in die vielseitige Verwendung der Soja eingeführt. |
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Gemeinschaftsküchen In allen Dörfern der Gemeinde ist mit Unterstützung des Wohlfahrtsministeriums des Staates eine Gemeinschaftsküche eingerichtet worden. Während der Woche wird Kindern, älteren Menschen, Kranken und Behinderten ein warmes Mittagessen zubereitet.
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Hausbau Bis zum Jahre 1999 wurden 500 Steinhäuschen gebaut. Vor allem junge Menschen konnten von diesem Programm profitieren. Mit einer minimalen finanziellen Eigenanstrengung , konnten sie, unter fachkundiger Führung eines gelernten Maurers, selber ihr Häuschen aus Blocksteinen bauen.
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